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Janine Thürnau verbessert nochmals ihren Vereinsrekord über die 1.500m
Sarstedt (jm). Corona ??? War da was ??? Auch die lange Wettkampf-Pause, bedingt durch die Pandemie, war kein Grund für Janine Thürnau, Spitzenläuferin vom TKJ - Lauftreff, den von ihr selbst gehaltenen Frauen-Vereinsrekord über die 1500 m zum dritten Mal zu verbessern. Beim „Läufer- und Springer-Tag“ der TKJ – Leichtathletik - Abteilung erzielte sie die neue Bestmarke mit 5:23,50 Min. Damit belegte sie Platz 1 der Frauen-Gesamtwertung und ihrer Altersklasse W 35. Damit bewies sie , dass man auch unter Corona - Bedingungen ein effektives Training absolvieren kann. „Es war aber wirklich schön, endlich mal wieder bei einem Wettkampf an der Startlinie stehen zu dürfen“, freute sich die TKJ – Lauftrefflerin.
Termine beim Lauftreff
Sarstedt (jm). Man muss die Ausdauersportler, die inzwischen seit Monaten trainieren, ohne den Vergleich bei Lauf-Wettbewerben suchen zu können, bewundern. Und die brütende Hitze zurzeit schafft auch nicht unbedingt zusätzliche Motivation, sich im Training „zu quälen“. Auch die Langstreckenläufer vom TKJ-Lauftreff spulen dienstags und donnerstags ab 18 Uhr ab Jahn-Sportpark sowie bei längeren Trainingseinheiten an den Wochenenden ihr Programm ab – ohne zu wissen, wann sie wieder bei Volksläufen starten können. Dass nun beispielsweise der ohnehin bereits auf Februar 2021 verschobene „Ironman - Triathlon“ auf Hawaii bereits jetzt gänzlich abgesagt wurde, macht kaum Hoffnung darauf, dass zumindest kleinere Wettbewerbe wieder zeitnah stattfinden können.
Zumindest die „Geselligkeit“ soll deshalb beim Lauftreff erhalten bleiben. Auch im August wird es am letzten Freitag des Monats, also am 28. 8., ab 19 Uhr, in der Gaststätte „Dionysos“ in der Weberstraße den traditionellen monatlichen von Gerhard Thomas organisierten „Stammtisch“ des Lauftreffs geben. Ein Lauftreff-Foto-Termin 2020 wird im Corona - Jahr nicht gemacht, so Lauftreff-Leiter Björn Bartels. Aber zusammen mit dem Leiter der T.D.M.- Laufgruppe, Thomas Dettmar, wird Bartels am 8. September die von der Firma T.D.M. gesponserte Laufkleidung vorm Training austeilen. Ein Termin für die Ehrung erfolgreicher Sportler des Vorjahres, die Bartels gemeinsam mit den Lauftreff-Gründern Bruno Sweryd, Werner Pacyna und Helge Stetefeld vornehmen will, muss noch festgelegt werden. Am 17. September veranstaltet die Sportabzeichen-Gruppe ihr traditionelles „Abgrillen“ – und dieser Termin ist auch für den Lauftreff ein „Pflicht-Termin“. Das „Oktoberfest“ hingegen fällt in diesem Jahr Corona zum Opfer. Stattdessen wollen die Lauftreffler Silvester in der Mühle Malzfeldt gemeinsam ins neue Jahr feiern. Es bleibt abzuwarten, ob an dem Tag die traditionellen Silvesterläufe am Maschsee und in Hasede stattfinden, mit denen traditionell für Läufer die Feier ins neue Jahr sportlich eingeleitet wird. Für den Fall, dass auch diese Corona zum Opfer fallen, hat Jörg Hanne vorgeschlagen, dass man Lauftreff-intern vor der Silvesterfeier einen „Silvesterlauf“ durchführen könnte. Abzuwarten bleibt auch, ob am 2. Advent der „46. Nikolauslauf“, der traditionelle Jahres-Abschluss für den Lauftreff, sowie am 3. Advent der „13. Sarstedter T.D.M.-Adventslauf“ stattfinden können.
Das Wochenende vom 2. bis 4. Oktober wollen die Lauftreffler – organisiert von Henning Knop - im Schloss-Hotel Bad Wilhelmshöhe verbringen. Hier wäre die Anfahrt zu klären, denn Fahrgemeinschaften sind zumindest zurzeit noch nicht möglich, so Björn Bartels.
Lauftreff-Stammtisch
„Endlich können wir uns wieder zu einem Stammtisch treffen!“, freut sich Gerhard Thomas vom TKJ-Lauftreff, Der Organisator der monatlichen Zusammenkünfte der Ausdauersportler hatte seit Februar Corona - bedingt keine Stammtische mehr organisieren können. Doch am Freitag, 31. Juli ab 19 Uhr findet nun endlich eine Neu – Auflage im Restaurant „Dionysos“ in der Weberstraße statt. „Selbstverständlich halten wir uns an die Vorschriften, insbesondere die Abstandsregeln“, betont Gerhard Thomas. „Und wenn mehr als zehn Lauftreffler kommen, dann sitzen wir an zwei Tischen.“
Virtueller Halbmarathon auf Inlinern
Sarstedt (jm). Immer nur trainieren, ohne die Leistungen bei Wettkämpfen abrufen zu können, ist langweilig. Das gilt auch für die Aktiven des TKJ - Lauftreffs, für die Corona - bedingt keine Wettbewerbe angeboten werden. Zumindest „virtuelle Läufe“ werden allerdings nun zunehmend angeboten – und davon machen auch die Lauftreffler Gebrauch. Janine Thürnau, Spitzenläuferin vom Lauftreff, bestritt einen 24 Stunden-Lauf als „Trost“ für den ausgefallenen Hannover-Marathon, bei dem sie starten wollte. Lauftreff-Leiter Björn Bartels, Leichtathletik-Abteilungsvorsitzender Alexander Maus sowie Lauftreff-Mitgründer Helge Stetefeld nahmen am „Lauf in den 1. Mai“ teil. Wir berichteten darüber.
Sandy Zahir vom Lauftreff hatte im Internet entdeckt, dass sie anstelle des ebenfalls abgesagten Stuttgart-Marathons aber einen virtuellen Halbmarathon auf Inline - Skatern laufen konnte. Und für ihre Anmeldung erhielt sie dann auch eine Startnummer. Die 21,1 km absolvierte sie, indem sie den Maschsee in Hannover auf den Inlinern mehrmals umrundet. Nach dem Event berichtete sie: „21,10 km zu skaten ist eigentlich nicht das Problem, wenn man zwischendurch immer einen Hinweis über die gelaufene Zeit und die Kilometer bekommt. Die Mika Timing App (zugesendet vom Veranstalter) hat die Startzeit und Zielzeit festgehalten. Leider ist die App nicht ausgereift für Skater. Man kann laut Veranstalter in der App sehen, wo man sich auf der Strecke gerade befindet (km), aber als Skater mit 20 km/h Geschwindigkeit habe ich aus sicherheitstechnischen Gründen Angst, während der Fahrt mein Handy aus der Tasche zu holen. Hilfreich wäre auch ein Zielcountdown gewesen, um Orientierung zu haben. So habe ich die ganze Zeit auf die Stimme in der Adidas App gewartet, die mir sagt: „Sie haben das Ziel erreicht“! Denn über die Running App von Adidas bekomme ich nach jedem gefahrenen Kilometer eine Ansage, wie schnell ich bin und der wievielte Kilometer das war. Glücklicherweise hat diese App auch ein Training „Halbmarathon““. Ungünstig sei es auch gewesen, dass der Zieleinlauf direkt am Maschsee - Nordufer auf der Strecke vom Sprengel Museum zum Courtyard Hotel war. Dieses Stück war nicht ideal, um zum Schluss noch einmal alles zu geben, denn die TKJlerin musste einem Fahrrad - Fahrer ausweichen, um am Courtyard Hotel um die Kurve skaten zu können.
Bilanz von Sandy Zahir: „Einen Halbmarathon zu skaten ohne direkte Konkurrenz, ist etwas schwierig, denn es gibt keine Motivation von außen. Ich wusste also nie, ob ich gut bin oder mittelmäßig. Am frühen Samstagmorgen waren noch zwei andere Skater am Maschsee unterwegs, die ungefähr mein Tempo hatten, die sind aber leider in die entgegengesetzte Richtung gelaufen.
Positiv hingegen ist, dass die Verletzungsgefahr wesentlich geringer ist, als mit 300 Leuten die gleiche Strecke zu laufen. Ich erinnere mich auch an heikle Situationen beim Hannover- Halbmarathon 2016, die mich einige Sekunden gekostet haben, weil ich eine Notbremsung einlegen musste“.
Für die Statistik:
km min km/h
5 14;32 20,3
10 14:51 20,2
15 14:48 20,3
20 15:05 19,9
21,12 3:12 20,9
Insgesamt sei sie mit ihrer Leistung sehr zufrieden gewesen, so Sandy Zahir, da sie bei ihrem letzten Halbmarathon 2016 nach Abzug der Toleranz 1:02:09 Std. gefahren ist - diesmal 1:02:29 Std.