Die Erste Herren des TKJ Sarstedt sich mit einer starken Leistung aus der Saison 2018/19 verabschiedet. Somit konnten sie das ausgesprochen durchwachsene Jahr, das von Verletzungen und knappen Punktverlusten geprägt war, mit einem Highlight abschließen.

Im Derby gegen die in der Tabelle wesentlich besser positionierte Zweitvertretung der TuS Grün-Weiß Himmelsthür erwischten sie einen furiosen Start und gingen mit 4:0 in Führung. Doch der ganzen Halle war bewusst, dass dieses Aufeinandertreffen sicher keine klare Angelegenheit werden würde. Bereits beim 5:5 war wieder pari, doch Sarstedt ließ die Gäste nicht in Führung gehen, sondern legte immer wieder vor und konnte vor allem in der Abwehr durch Konsequenz überzeugen. Zur Halbzeit hatte man bei 13 eigenen erst 12 Tore kassiert, ein für Sarstedter Verhältnisse überragender Wert. Auch in Angriff stellte man sich auf die ungeliebte 5:1-Deckung der Gäste gut ein und beließ es bei wenigen technischen Fehlern, lediglich an der Chancenauswertung haperte es wieder einmal. Nach der Pause gab man die Führung für fünf Minuten aus der Hand – es sollte der einzige Rückstand der Partie bleiben. Zwar konnte Himmelsthür in einer hart umkämpften, aber in keiner Phase überharten Schlussviertelstunde insgesamt viermal ausgleichen, doch Sarstedt wusste immer eine Antwort und hielt in der letzten Minute die Führung fest und feierte einen Verdienten 29:28-Sieg. Doch ein Ereignis ließ das Ergebnis und die starke Abwehrleistung in den Hintergrund treten: Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Hälfte betrat für jeweils 10 Minuten ein Spieler das Spielfeld, der eine mehr als einjährige Leidenszeit hinter sich hat. Nils Haake konnte nach seiner Verletzungspause erstmals wieder seine angestammte Position im Rückraum bekleiden und ließ gleich seine unnachahmliche Stärke aufblitzen: Blitzschnelle Zweikämpfe und kompromissloses Stoßen auf die Nahtstelle. Weggefährte Thorben Walbrecht: „Dass Nils sich nach dem zweiten Kreuzbandriss auf das Feld zurückgekämpft hat, erfüllt uns alle mit Stolz und ist mit Sicherheit mehr wert als ein Derbysieg im letzten Saisonspiel.“ Der scheidende Trainer Ulf Dempewolf resümierte beim anschließenden Grillen die Saison: „Es war mir eine Ehre, Teil dieses auf eine Saison begrenzten Projektes gewesen zu sein. Die Zusammenarbeit mit dieser jungen Mannschaft hat Spaß gemacht.“ T. Bettermann, A. Vaje – Arning (10), Gütt (5), Walbrecht (4/1), L. Bettermann, Sanden (je 3), Haake (2), Fakrou, Reith (je 1), Hartung, JN. Vaje

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