Erster Herren gelingt Husarenstück beim HSC

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Es sind mal wieder keine einfachen Zeiten für die Erste von der Innerste: Viele Verletzte und Abmeldungen ließen beim Gastspiel in der Landeshauptstadt nur 7 Feldspieler befürchten.

Glücklicherweise erklärte sich Benjamin Wilk aus der A-Jugend bereit, den achten Feldspieler zu stellen.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Gastgeber immer wieder vorlegen, zu häufig ließ sich die Sarstedter Deckung durch schnelles Abräumen überspielen. Zum Pausenpfiff hatte man schon 17 Tore bei 15 eigenen kassiert. Kurz nach der Pause stand es 19:16 für den HSC – doch man fand der Rhythmus. Tobi Bettermann im Tor zeigte entscheidende Paraden, ein 5:0-Lauf zum 19:21 drehte den Spielverlauf auf den Kopf, plötzlich konnte man mit der Nase vorn den Ton angeben. Zwar setzte man sich nicht entscheidend ab, doch spielte man ruhig und besonnen, wählte zwischen Erster Welle und langen druckvollen Angriffen, sodass man immer in Führung blieb.

Neben dem bestens aufgelegten Rechtsaußen Sebastian Arning mit starker Quote aus engen Winkeln zeigten sich insbesondere im Rückraum zwei Spieler in Torlaune: Torben Hartmann konnte aus der zweiten Reihe immer wieder den gegnerischen Keeper alt aussehen lassen, Christian Sanden aus der Unterhand und im Durchstoß erzielte Tor um Tor. Sie waren es auch, die entscheidend von 27:30 auf 27:33 stellten – die offene Deckung der Heimmannschaft in den Schlussminuten konnte dann bereits nichts mehr am doppelten Punktgewinn der Sarstedter ändern. Am Ende kam es zu einem ungefährdeten 31:36, der mit der Handvoll mitgereister Fans gefeiert wurde.

Der zum Coachen verdammte Thorben Walbrecht: „Wir haben heute viel aus den Möglichkeiten gemacht und abgezockt gespielt und in den richtigen Phasen gut verteidigt. Nächste Woche im Derby gegen Himmelsthür freuen wir uns auf die Unterstützung von den Rängen.“

T. Bettermann – Arning (10), Sanden (8), Hartmann (7), Gütt (5), Sandrock (4/2), Wilk, Hartung (je 1), Uecker